Mittwoch, 18. Januar 2012

Ich sitze hier

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Nun sitze ich hier,
im Stillen und frage mich,
wie es dir geht!

Ob die Sonne dich auch erreicht
sie dir übers Gesicht streichelt,
so wie ich es auch getan habe.
Das Zimmer fühlt sich so kalt an,
ohne dich in diesem Raum.

Ich sitze hier und denke nach,
was aus uns geworden wäre,
was geschehen wäre wenn du noch hier wärst.
Manchmal lache ich wenn ich deine
Sprüche in meinen Kopf höre,
du wusstest wie du mich zum lachen bringst.
Deine Augen verrieten nicht viel,
sie verschlangen die Wahrheit und gaben
nichts als Kälte wieder.
Hatten wir uns aus den Augen verloren
oder haben wir vorzeitig die Augen geschlossen?

Ich sitze hier und rieche deinen Duft.
Jede Pore meines Körpers verlangt nach dir.

Doch jetzt, ist nichts. Nur Leere,
die darauf wartet gefüllt zu werden.
Ist es das was du wolltest?

Mich zerreisst der Gedanke,
nicht mehr zu wissen was ich bin,
was du aus mir gemacht hast.
Was bin ich?

Nun sitze da, und weiß genauso wenig wie davor,
doch eines hat sich geändert:
Ich bin stärker, selbstbewusster und die Hoffnung
wohnt immer noch in mir,
dass zu finden worin du versagt hast!

Ja, ich sitze hier, erhobenen Hauptes.
Wartend bis der Tag kommt, an dem ich der Sieger bin!

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