Freitag, 16. Dezember 2011

Ich will jemanden,


der meine Schussligkeit liebt,
der weiß wo ich kitzlig bin,
der mir hilft meine Gedanken in Worte zu fassen,
der weiß das ich nicht unfehlbar bin,
der meine Begeisterung fürs Tanzen teilt,
der mich beschütz vor meinem eigenem Schatten,
der mich zum Lachen bringt wo es nichts zu lachen gibt,
der zwar weiß das die Erde sich nicht um mich dreht, aber seine schon,
der mich festhält und am liebsten nie wieder loslassen würde,
der zur Tanke fährt wenn ich wieder meine Weißweinphase habe,
der mich als Chaot schätzt,
der mich entführt und mit mir in andere Sphären flüchtet,
der weiß das ich manchmal Angst habe vor den morgigen Tag,
aber den Mut dazu hat ihn mit mir zu erleben.

Ich will im Grunde jemanden, der mich für all das liebt was ich bin,
und nicht das was die anderen von mir sehen.

Doch dieser Wunsch wird unerfüllt bleiben weil dieser Jemand nie auftauchen wird,
den Träume sind zum träumen da...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

tanzende Leidenschaft




















Die Nacht brach über den Tag wie ein Gewitter. Die Laternen beleuchteten nur das Nötigste. Über den Straßen schlängelte sich der Nebel, ein Schleier der sich durch die Gehwege wand, wie eine Schlange auf Nahrungssuche. Die Kälte ging mir unter die Haut, bis hin zu den Gelenken. Nach 10 Minuten hatte sie meine Knochen eingenommen. Ich versuchte schneller zur Bahn zu gelangen, doch jede Anstrengung brannte in meinen Muskeln und zwang mich mein Tempo zu drosseln. In einer Nebenstraße, abgeschottet von dem Großstadtlärm und deren Schnelllebigkeit befand sich ein Tanzstudio, das hell erleuchtet war. Eine innere Stimme rief nach mir, sie sagte ich solle in die Gasse einbiegen. Mir sollte es recht sein, da die Straße auch zu der S-bahn führte. Ich näherte mich der Tanzschule und spürte durch die Lüftung wie die Kälte, die sich an meinen Nacken festgebissen hatte, langsam nachließ. Durch die Glaswand sah ich wie ein Tango auf dem Parkett getanzt wurde. Ein Paar hatte anscheinend einen neuen Schritt getanzt, denn eine Gruppe von Menschen beobachtete wissbegierig mehr die Füße der Tänzer, als den Tanz an sich. Die Herren standen im Halbkreis in schicken Hemden und Anzughosen, zu zweit mit ihren Damen die jeweils einen schwarzen Übungsrock und unterschiedliche, enge Bodies an hatten. Ich ging weiter und nach einer dunkelgrauen Säule konnte ich in das nächste Studio blicken, worin ein Junger Mann auf den Boden akrobatische Kunststücke machte, und eine kleinere Gruppe, die um ihn verteilt war und ihm es nachmachte. So eine Kraft, Rhythmus und Körperbeherrschung verpackt in einem Körper hatte ich selten gesehen. Als ich in das nächste Studio reinschaute erkannte ich erstmal nichts. Ein Scheinwerfer war das einzige was den Raum erleuchtete. Es war eher ein Lichtschimmer. Auf einmal huschte eine Silhouette durch das Studio. Langsam gewöhnten sich meine Augen an die Dunkelheit. Die Gestalt war ein dunkelhaariger junger Mann mit einem weißen Ripp-shirt und einer hellgrauen Sporthose bekleidet. Barfuß schritt er durch den Saal. Sein Körper war angespannt. Seine Muskeln hart. Seine Arme holten aus und er drehte sich um seine eigene Achse, um die sieben Mal. Der Atem in meinen Lungen stockte. Diese Eleganz und Körperbeherrschung, waren nicht das einzige was mich faszinierte. Der Körper der von den Schatten gefangen genommen wurde und im nächsten Augenblick wieder losgelassen wurde, hatte etwas episches, etwas mystisches. Es war der Ausdruck in seinen Augen. Das Gefühl das er in jeden Schritt legte. Ich fing an mir die Melodie und das Thema des Liedes vorzustellen, anhand seiner Mimik und Gestik. Ein junger Mann der seinen Freundin verloren hatte, durch den Einfluss einer höheren Gewalt. Und jetzt mit der Einsamkeit kämpfte. Der Term in seinen Augen, die gezielten Handbewegungen schienen kontrolliert zu sein jedoch im Gesamtbild betrachtet verlor er sich in eine Art Ekstase. Seine Bewegungen wurden ungenauer. Es schien so als würde er Ausschlagen. Er litt! Er taumelte. Sein Körper bebte, doch er hörte nicht auf sich zu drehen, sich zu winden, sich zu zerstören in einem Wahn des Tanzes. Er gab alles, als würde er vor tausenden von Menschen tanzen. Ich glaubte ihm! Jeden Schritt, jede Ausfallbewegung, jede Pirouette, ich kaufte ihm das alles ab!Er berührte mein Herz auf eine Weise, die ich nie zuvor gespürt hatte. Ich litt. Ich fühlte mit ihm. Ich trauerte. Ich verzweifelte. Ich weinte. Mit ihm! Er umschlang seinen Oberkörper, als würde ihm das Unberührte weh tun. Als wäre ihm sein warmer, verschwitzter Körper fremdes Fleisch geworden. Mit ihm formte er das bittersüße Wort VERLUST. Er schrie innerlich, seine Augen sprachen von Pein, Schmerz, Einsamkeit, Trauer, Sehnsucht und Leid. Er ließ sich schweißgebadet auf den Boden fallen mit einer Wucht, die mich erschrak. Seine Hände presste er gegen sein Gesicht. Seine dunklen, beinahe rabenschwarze Haare klebten ihm im Antlitz. Er krümmte sich auf eine Weise, dass seinen Kopf am Boden zwischen seinen Beinen verschwand. Er sprang, bzw. glitt mühelos in den Spagat. Mit einer raschen Bewegung stand er auf und taumelte vor. Seine Brust hob und senkte sich unter der Anspannung, doch er blieb nicht stehen, anstatt dessen nahm er Anlauf für einen Sprung. Diese Grazie, dieser Sprung, dieser Moment. Ich wischte mir über das Gesicht, mit dem Handrücken weil mir alles vor meinen Augen verschwamm. So eine starke Leidenschaft für die Kunst hatte ich noch nie in meinem gesamten Leben gesehen. Er tanzte so gefühlsvoll, dass ich glaubte meine Gefühle wieder darin zu erkennen. Mein Herz schlug schneller und lauter, als der Beat durch die Gaswand hallte. Das Lied schien sich dem Ende zu neigen und der Junge der gerade tänzerisch sich die Seele aus dem Leib geschrien hatte, war wieder ein normaler unberührter Jugendlicher, der entspannt zur Anlage ging um das  Lied zu wechseln. Dabei entdeckte er mich, hinter der Glaswand. Heulend vor Begeisterung und sprachlos, mit einem Blick der Bewunderung und ein leichten Hauch von Scham, ihn bei so einem privaten Moment beobachtet zu haben. Doch die ganze Trauer in seinen Augen war verschwunden und zurück geblieben war nur eine liebevolle Wärme. Ich spürte wie mein Körper leicht nachgab, meine Knie schlotterten und mir langsam die Nase lief. Es hatte mich so sehr mitgerissen, als hätte ich selbst das Parkett zum Glühen gebracht. Er schaute mich tief mit seinen grünen Augen an. Seinen Haare klebten ihm im Gesicht vor Schweiß. Sein einst weißes Rip-shirt war jetzt fast durchsichtig und man konnte jeden einzelnen Muskel seiner sterblichen Hülle sehen. Ich fing an, auf einmal an zu klatschen. Ich hörte nicht auf. Ich dankte ihm mit meinen Blick, dass ich Zeuge seiner Kunst geworden war, dieses Augenblicks von menschlicher Schwäche. Er nickte mir zu und warf mir einen verlegenen Blick zu. Er ging aus dem Raum und ich beschloss weiter meinen Heimweg an zutreten. In meinem Herzen verspürte ich neue Kraft und Hoffnung. Ich war glücklich, ein Gefühl das ich seit langen nicht mehr gespürt hatte.

Ich danke dir kleiner Tänzer, für den Einblick in deine Seele. Es gibt doch noch die Liebe und Leidenschaft.
Die Liebe zum Tanz.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Zwei Fremde















Ich war auf dem Weg nach Hause, nach einem anstrengenden Arbeitstag. Ich stieg in mein S-bahn ein. Ein Fluss von Menschen folgte mir in den Zug. Ich zwängte mich durch die Massen. Ein freier Platz auf den sich keiner gesetzt hatte, lächelte mich an. Die Möglichkeit meinen müden Körper zu entspannen trieb mich an und ich nahm letztendlich den Platz. Als ich saß, schaute ich direkt in deine dunkelblauen Augen. In diesen Augenblick gefror die Zeit, die Welt blieb still stehen, der Hintergrundlärm verschwamm zu einem schwachen Murmeln. Das Herz schlug jetzt schneller und lauter, der Puls rauschte in den Ohren. Nur dieser Moment war noch da, in dem wir beide unsere Blicke in Verlegenheit tauchten. Ich sog dein holzig süßes Aroma in mich auf, als wäre es meine Luft zu atmen und füllte damit meine Lungen, mit dem schwerelosen Duft. Wir mustern uns und für einen Augenblick, hatten wir das vertraute Gefühl uns zu kennen.
Ich versuchte alles von dir in mir aufzunehmen, wie deine blonden Haare, die oben länger waren als seitlich, ein Undercut. Deine blauen Augen, die dem Ozean Konkurrenz machen würden, deine vollen Lippen die wie aufgeschnittene Aprikosen aussahen, sowie dein Nasenpiercing, dass mich an deine Menschlichkeit erinnerte. Die Pubertät hatte ihre Spuren auf deiner Haut hinterlassen. Eine Verbindung, die ich nie zu einem Menschen so schnell hatte, war nun so stark das ich beinahe in meinen Gedanken das Wort verliebt formte.
Doch dann kam der Riss, die Szene wechselte, die Kulisse veränderte sich, die Zeit fand wieder ihren Rhythmus und die Melodie in unseren Gedanken, hallte nur noch in unseren Köpfen nach. Der Lärm mit all seinen Stimmen und seinen Geräuschen drängte sich wieder in den Vordergrund. Die Magie verflog und wir beide wussten nichts mit der Situation anzufangen. Verschämt schauten wir in verschiedene Richtungen, doch tief in uns spürten wir es.
Unser Zug erreichte meine Station, und ich stand auf, in der Hoffnung noch einmal deine Augen zu sehen. In der Hoffnung, dass du aufstehen würdest und mich aufhalten würdest, mich fragen würdest wie ich heiße ,oder gar fragen ob ich dich nicht begleiten wolle. Doch nichts dergleichen geschah. Ganze 6 Stationen hatte ich es gefühlte, dass es mir nicht ausreichen würde. Ganze 17 Minuten hatte es mich zerrissen zu wissen, dass ich gehen würde, - ohne dich. Ganze 23 Sekunden sah ich dir nach bevor ich ausstieg, doch du sahst nicht mal auf.
Die Kälte durchdrang meinen Körper und ich ging meinen gewohnten Heimweg, ohne zu wissen wer du bist, oder ob du das selbe wie ich empfunden hattest, gar ob wir uns wieder sehen würden.
Zum Schluss, blieben wir Fremde, die sich im Herzen kannten.





Kommunikation in der Beziehung














Was macht eine Beziehung aus?
Ist es das Vertrauen, die Liebe, die Zuneigung, die sich gegenseitig unterstützen?!
Wenn man liebt und zusammen kommt, heißt das automatisch das die Beziehung klappt?
Was ist, wenn die Liebe das Einzige ist was eine Beziehung zusammenhält.
Ein Mensch hat Grundbedürfnisse: Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Respekt, Vertrauen, etwas wert zu sein. Werden diese Gefühle nicht gesättigt, reicht dann die Liebe aus um die Beziehung aufrecht zu erhalten?!
Und wenn man alles andeuten muss, wie in einem Bericht des FBI, dass man um 12:45 Uhr ein Bedürfnis hat und man dem als Beziehungspartner augenblicklich nachgehen sollte, erwähnen muss. Soll so eine Beziehung ablaufen? Kommunikation über Triebe/Wünsche?
Ich finde ein Mensch entwickelt in seinem Leben das Feingefühl um Situationen einzuschätzen, um Mimik, Gestik und Gesprächsstimmungen rauszuhören und zu paraphrasieren was der Kommunikationspartner (KP) von einem will.
Das erste Axiom der Kommunikationspsychologie nach Paul Watzlawick sagt, dass man Nicht nicht kommunizieren kann.
Das bedeutet ein Mensch kann nicht anders als Mitteilungen zu verschicken, verbal sowie auch non-verbal.
Tatsache ist, dass ein Mensch die Fähigkeit besitzt Menschen einzuschätzen, das liegt in unserem Urinstinkt, wo noch Höhlenmenschen innerhalb 15 sec. Entscheiden mussten, ob man Freund oder Feind war, um Rivalitäten zu vermeiden oder einfach nur um zu überleben. Damals war schon das Urinstinkt geboren. Der weiteren Verhaltensforschung ist zu entnehmen, dass Menschen diesen Instinkt konsequent weiter entwickelt haben.
Also wieso?! Wieso scheitert dann die Wiedergabe von einem Bedürfnis dem Partner gegenüber?
Die meisten emotionalen Liebenden stellen sich in solchen Situation die Frage, liegt es an mir?!
Und ich sage Nein! Nur weil man Wünsche, Triebe hat, sollte man sich nicht schuldig fühlen.
Der Partner ist doch dafür da diese zu befriedigen, genauso ist man selbst verpflichtet seinen(KP/BP) Wünschen nachzugehen. Was bringt denn eine Beziehung, wenn man nicht glücklich darin ist? Gar nichts, sie verletzt ihn, sie verletz einen selbst. Wie ein Jojo-Effekt.
Also weswegen sich den Kopf zerbrechen und leiden?!
Ganz einfach, man ist verliebt!
Man will das der Partner bei einem bleibt,
aus unerfindlichen Gründen. Vielleicht wegen Pheromonen? Vielleicht wegen dem Aussehen? Vielleicht entspricht er dem Schema des individuellen Traumtyp? Oder es ist die Art das Trauma vom nie gehabten Vater/Mutter zu verarbeiten.
Man weiß es nicht, aber das ist nun mal das Dilemma in dem wir stecken.
Ein Drama das nie zu enden scheint, der Kampf der Geschlechter, oder am besten noch,
der Kampf ums Überleben in einer Welt namens Liebe.

Das dritte Kind umsonst !!!















Ist es nicht seltsam? Das Gefühl fliegen zu können ohne den Boden zu verlassen. Einen Traum zu leben anstatt ihn im Bett zu träumen. Liebe ist in jeder Kultur, in jeder Religion anders und doch wissen wir, dass wir alle das Selbe meinen. Liebe.
Noch keiner wusste sich dieses Phänomen zu erklären, selbst Wikipedia sagt dazu:

Der Begriff „Liebe“ ist in der Biologie nicht definiert und damit keine wissenschaftliche Kategorie. Allgemein ist es schwierig, emotionale Prozesse mit naturwissenschaftlicher Methodik zu bearbeiten, zumal da die zu Grunde liegende Biochemie noch nicht ausreichend bekannt ist.

Falls ihr gerade erwartet, dass ich euch die Liebe erkläre, seid ihr auf dem Holzweg, Ich erkläre nur was Liebe in einem Menschen bewirkt und welche Täuschungen unternommen werden, aus Profit.

Dieses mächtige Gefühl dem sogar Götter (römische Mythologie) verfallen sind, kann weder gesteuert noch kontrolliert werden. Sie ist greifbar auf einer anderen Ebene.
Schon allein was es aus uns macht, ist dem primitiven Empfinden eines Affen ziemlich nahe.

Manche Neurotransmitter lösen in unserem Körper Glückshormone aus, die uns wie Drogen betäuben. Doch relevant ist diese Biostunde nicht.
Das Gefühl Liebe ist, die kalte Welt dort draußen mit einem Stück Hoffnung zu segnen. Wer liebt schon freiwillig?!
Wie ich in Menschenbild schon erklärt hatte sind Gefühle eine ungebändigte Kraft, die sich Bedürfnissen und Wünschen widersetzt. Es soll uns das Geben was wir hier auf der Welt als Sinn des Leben betrachten
( Moulin Rouge: Lieben und wider geliebt zu werden).
Ein Gefühl das sich jeglichen Regeln entgegen setzt ( Sprichwort: Wer liebt, der lebt). So wird der Wille,  der Berge versetzen kann, aktiviert. So haben selbst Menschen die nicht in der Lage wären zu reden, die Lippen mit dem Wort Liebe benetzt. Es ist ein Trieb, der den Menschen dazu veranlasst Sachen zu tun, die man nie gemacht hätte in einem Zustand der Nüchternheit.

Sie ist dazu da uns zu verunsichern, uns in unserer Entscheidung einzuschränken! Doch halt, wieso zählt er jetzt negative Eigenschaften von der Liebe auf, wenn er kurz zuvor erwähnt hatte das Liebe was Besonderes ist, ein Hoffnungsschimmer?!
Es ist ganz einfach, hier vertrete ich die Gesellschaft die uns die Liebe wie immer als Produkt verkauft. Kinder sind wichtig und wenn ihr Kinder zeugt ist das Dritte umsonst!!!
Hört sich lächerlich an, stimmts !?
Ist aber so. Die Gesellschaft manipuliert uns indem sie ein Angebot macht ein Kind( Individuum) zu zeugen und als Gegenleistung erleichtern sie uns das Leben.
Ich frage euch ist es Gerechtfertigt über andere Menschen zu urteilen, die Menschenhandel betreiben, wenn man selbst in gewisser Weise es tut.
Ein Kind ist was Besonderes jeder der welche hat, stimmt mir zu. Es ist das Ergebnis von Liebe, uneingeschränktem Vertrauen und Trieben. Sollte es zumindest sein.
Und das wird durch die Gesellschaft in einen Markt eingeschlossen.
Klar, ich dramatisiere es, den eigentlich will die Gesellschaft ja nur dafür sorgen,  Eltern die den Wunsch haben ein drittes Kind zu bekommen, zu unterstützen. Aber sollte die humane Geschichte uns nicht gelehrt haben, das Moral nicht in jedem Verstand vorhanden ist?
Wie hätte wohl die kapitolinische Wölfin, die Ziehmutter von Romulus und Remus, reagiert wenn man ihr wohl so ein Angebot gemacht hätte?!
Es ist die Moral die uns vom Tier unterscheidet. Und solche Äpfel (Kath. Menschenbild von Adam und Eva) die die Schlange der Gesellschaft uns gibt, sind manchmal verlockender als man glaubt. Und wir alle wissen ja was mit Adam und Eva passiert ist!
Es liegt an euch ob ihr in den sauren Apfel beißen wollt, doch Vorsicht,
manchmal versteckt sich zusätzlich ein Wurm darin.

Die Entscheidung

















Manchmal kommt man an den Punkt wo man sich fragen muss, was für einen selbst wichtig ist.
Ist es die eigene Person, ist es jemand anderes? Ist es vielleicht auch nur ein Lebensgefühl?
Doch wie soll man sich entscheiden?
Eine Entscheidung wird im Gehirn abgewägt, entschieden ob sie richtig oder falsch ist. Und dies wiederum wirft die Frage auf, was falsch und richtig ist.
 Menschen urteilen aufgrund einer Anhäufung von Erinnerungen und Situation, wie andere damals gehandelt haben. Oft aber auch ist die Gesellschaft an diesem Prozess beteiligt. Sie gibt uns Richtlinien die wir befolgen müssen. Doch ist Mord immer falsch?! Ist es denn falsch seine Familie, die von jemandem getötet wurde, zu rächen, oder gar jemanden umzubringen um das Land zu retten in dem man aufgewachsen ist, groß wurde, das Land dass man liebt? Wie würdest du handeln, wenn genau dass was dir wichtig ist von jemandem genommen wird?

Ich warte nicht auf eure Antworten, denn es ist mir nicht gestattet euch solch „unmoralischen“ Fragen zu stellen.
So, da ich weiß dass richtig und falsch nicht existieren, sondern nur eine Richtlinie von dem was falsch ist, gebe ich zu bedenken, - wieso?!
Wieso treffen wir dann trotzdem Entscheidungen nach Pro und Kontra? Und ist das Pro denn für einen selbst bestimmt, für das Individuum ,oder für die allgemeine  Situation?
Nur mal als Beispiel:
Einen neuen Rucksack kaufen.
Pro(individuell): Ich brauche einen neuen, weil mein Rücken mit dem alten Rucksack weh getan hat.
Pro (Gesellschaft/Situation): Ich brauch den neuen Rucksack, weil mein jetziger total uncool ist und der neue meinen Ruf pushen würde.

Beide Argumente sind Pro doch beide anders relativiert. So sind wir eigentlich, Unvollkommen. Wir brauchen Richtlinien wie wir zu denken haben, sonst kommt man in so eine Situation in der unsere Argumente abschweifen von dem, was wirklich nötig ist.
Was für den einen richtig ist, ist für den anderen vielleicht falsch. Das ist das Produkt (math.) aus Erinnerungen und einer Gesellschaft mit unseren Bedürfnissen.

Ist es richtig zu stehlen, wenn man sonst sterben würde?!
Entscheidungen die wir treffen sind immer verbunden mit unserem Erleben und Verhalten, unabhängig was richtig und was falsch ist. Denn unterm Strich ist das Richtige immer das, was wir wollen und tun.
Die Wahrheit steckt in den Köpfen der Menschen.
Eine verfälschte Moral um seinen Bedürfnissen nicht nachzugeben.

Two Faces
















Verbergt euer Gesicht
in tausenden von Masken.
Nicht fühlen wollen, nur sehen.
Ihr seid das was ich hasse.
Akzeptiert die Welt,
aber nicht die Realität.
Menschen sterben vor Hunger,
sie leiden, sie verlieren ihre Freunde.
Kindern in meinem Alter verlieren ihre Mütter.
Nur die einzelnen Glieder bleiben von ihr
zurück, Kinder weinen blutüberströmt.
Vergewaltiger, selbst gelitten, trennen die
einzelnen Glieder ihres Seins.
Wer ist hier Täter oder Opfer?
Durchlöchert von lauter Kugeln,
Scherben im Zimmer verteilt.
Ist das die Welt in der ihr leben wollt?
Wie könnt ihr euch verlieben, in Frieden sterben
wenn das alles in der Welt passiert?
Väter bringen ihre Kinder um!.
Ist das was ihr wollt ?
Niemand hat es verdient so zu sterben, welche
Sünden wir auch getan haben, dass ist nicht
die Strafe die uns zugeteilt.
Die Hölle ist hier, hier auf Erden! Seht was
ihr aus den Menschen gemacht habt, ihr und
eure Regeln. Kein Schnee, kein Regen löscht
das Feuer in den Augen eines Kindes, das nach
Rache schreit.
Wann frage ich euch, wann hört diese Welt auf
den Tod zu nähren? Flüstert euch da was?
Die Stimme tief in euch flüstert euch die Antwort
auf meine Frage !!! NIEMALS!

Ewig














Liegst nur da in deiner Schönheit,
lächelst mich an, doch die Kälte ist klar zu spüren.
Ach ja...hast mich zum lachen gebracht immer wieder.
Und jetzt sitzen wir hier, versteckt vor den Granaten.

Zeiten der Liebe, Zeiten des Hasses machten
uns zu Freunden.Niemals verstand ich was du an mir fandst.

Dein Haar schimmert in der Sonne,
ein Farbenspiel erzeugt es.Wie oft hatte ich dich beobachtet
und gesehen wie du dich kämmst!

Was für Augen! Blau... wie der Ozean.Wie oft habe ich mich
dort verloren und mich in deinen Armen wieder gefunden.

Deine Finger
sind kalt.Soll ich sie wärmen?
Kein Wunder bei der Kälte hier.

Draußen hört man die Bomber, aber
ich weiche nicht von deiner Seite.

Erinnerst du dich, als wir weg liefen vor unseren Schatten,
nie wieder haben wir uns getrennt
Schrille Sachen haben wir doch so getrieben,
geschlagen wurden wir, doch wir lachten darüber.

Deine Porzellanhaut schimmert im dunklen Blauton.
Deine Lippen schon violett-blau. Ist dir kalt?

Ich weiß du spielst gerne! Doch hör auf damit.

WACH AUF !!!!!

Venedig
















Eine Stadt die man einfach nur lieben kann.
Voller Magie, Zauber,
die nur darauf wartet rausgelassen zu werden.
Eine Stadt die erfüllt ist von Leben
und vom Rausch des Karnevals.
Wie sollte man so eine Stadt nicht lieben.
In jedem Atemzug
spürt man die Ekstase der alten Geschlechter,
den Ruhm, den Stolz den sie verspürten
bei dem Namen Venezia.
Eine Stadt auf Stelzen
die über das Wasser gleitet.
Ein Märchen der Kunst.
Und in der Nacht
der Ort der jede zersplitterte Liebe
wieder zum Blühen bringt.
Millionen von Lichtern
verloren in der Nacht
und in den Weiten der Meere.
Die Häuser, die Wände
sprechen von Mythen, Legenden
und nur wer genau hinhört,
hört das Flüstern das sie ausspricht,
die Geschichten von Liebe.

Menschenbild















Es ist seltsam, Menschen sind eigentlich ganz leicht zu durchschauen. Sie sind von Trieben und Wünschen gelenkt. Doch wenn man einen einzigen anschaut, entdeckt man verschiedene Kennzeichen die man in sich selbst wiederfindet. Ich persönlich wollte nie erkennen, dass sich in mir ein Teil meines biologischen Vaters widerspiegelt. Jahrelang wollte ich ihn leugnen. Leugnen das er dazu beigetragen hat mich auf die Welt zu bringen. Meine Vorstellung hatte sich reduziert auf eine unbefleckte Empfängnis, ohne diesen göttlichen Aspekt selbstverständlich. Doch heute, diesen Sonntag hat meine Halbschwester etwas gesagt worauf meine Gene reagiert haben. Sie meinte, ich wäre wie mein Vater. Ein wunder Punkt in meiner Seele. Ein Schmerz, den sie zu ihrem Vorteil genutzt hat. Ja,  Menschen verletzen Menschen. Es ist nicht Satan der die Menschen zum Bösen macht, es sind die Menschen die man an einem ran lässt, die einen verletzen... Um so näher man Personen an sein Herz lässt, um so kürzer ist die Distanz zum Herzen und umso wahrscheinlich ist es, dass man durch eine ungewollte Bewegung das Herz, den Motor, die Antriebskraft verletzt.

Ich hab mich schon immer gefragt wie das Eros entsteht und wie der Körper den Überlebenstrieb ausschalten und sich umbringen kann. Es hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Psyche eines Individuums mit dem Eros verbunden ist, sowohl emotional als auch moralisch.
Das heißt sobald negative, ich nenn das mal Energien, sich in beiden Faktoren verbreitet haben, dass es zu einer Kurzschlussreaktion kommt und der Eros ausgeschalten wird und anstelle der Libido, der Destrukto zum Einsatz kommt.

Nichtsdestotrotz wird man verletzt.
 Ich bin der Überzeugung das das Leben eins für uns vorgesehen hat und zwar den Mut, die Kraft sich fallen zulassen und immer wieder aufs neue entäuscht zu werden, oder auf hartem Boden aufzukommen. Nicht das wir lernen, sondern das wir die Kraft immer wieder finden, es noch einmal zu versuchen. Und das es irgendwann klappt ist, genau so sicher wie eine Versicherungsfond heutzutage in der Wirtschaftskrise.
Man hat nie eine Sicherheit. Und das ist hart zu schlucken, aber es ist wahr. Viele arbeiten darauf hinaus sich irgendwann in einem Pool zu befinden und ein Haufen Frauen um sich herum zu haben, oder eine Familie, doch wer garantiert uns das wir es bis dahin schaffen? Keiner.
Und was soll man dann tun? Ich weiß es nicht.
Nach diesen Zeilen würde man jemandem raten sein Leben zu genießen, als wäre jeder sein letzter Tag.
Doch das ist nicht der Zweck des Ganzen. Sich fallen lassen heißt die Devise und wer den Moment lebt, lässt sich nicht fallen, er umgeht eher den Sprung.

Doch wir wären nicht die Rassen für die wir uns halten, wenn alles so berechenbar wäre. Ein Faktor und das ist bedeutend, ist das wir Menschen nun mal nicht nur von Trieben gelenkt werden,  sondern auch von Emotionen. Die Emotionen sind unvermeidlich sie gehören zu unserer genetischen Struktur, ohne sie wären wir nicht individuell, charakterbedingt. Wir wären gleich.
Einen Mensch ohne Ängste gibt es nicht, solange man Gefühle hat. Sie entscheiden wie wir UNS entscheiden. Ob wir einem Menschen noch eine Chance geben, oder nicht.
Jeder kennt das Gefühl an einem Punkt angekommen zu sein, wo es nicht weiter geht. Wo man einfach keine Lust mehr hat. Man ist es leid sich Sachen anzuhören,  von Menschen die nur aus Wut reden und nicht mehr wissen was sie sagen. Klar, ein schlauer Mensch würde sagen, da spricht nur die Wut aus einem,  es ist nicht der Mensch den ich kenne der das sagt, doch das ist falsch. Es ist der Mensch und er ist dabei dich zu verletzen. Es ist menschlich und genau deswegen, sollte man dies nicht als Ausrede nehmen um einem Menschen zu verzeihen. Wir sind nicht göttlich wir dürfen Fehler machen. Es ist schwer mir gerade zu folgen, allerdings sollte man sich selbst eingestehen, ob einem das gefällt was der andere sagt, oder nicht und nicht als Jesus in Person reagieren und verzeihen. Verzeihen sollte auch vom Herzen kommen, wenn es wirklich gemeint ist und nicht um eine Situation abzuschließen.

Wieso ich das ganze hier schreibe?
Ich wurde heute verletzt von meiner eigenen Familie. Ich versuche einfach einen Weg zu finden mit dem Ganzen klar zu kommen. Wieso sagen Menschen diese Sachen. Ist es leichter für sie als sich zu entschuldigen? Ich habe keine Ahnung.
Meine Konklusion ist für meine Situation,
ich lehne jegliche Verantwortung dem Menschen gegenüber ab, der das getan hat. Es ist keine Ausrede, meines Erachtens, aus einer Emotion so zu reagieren. Es hat mich verletzt und ich werde zum Tier, besonders war es schlimm meine wunden Punkte zum Vorteil zunehmen. Es war nicht nur die Wut, es war eine  gezielte und strategische Manipulation. So was ist meines Erachtens unakzeptabel.
Familie oder nicht. Nur weil Blut dicker ist als Wasser, heißt das nicht das Blut dicker als Öl(Syn. f. Gerechtigkeit, Moral).
Verletzungen bringen Narben mit sich, manchmal länger oder breiter, sogar tiefer, als die anderen
und die, die tief sind, sind meistens die, die niemals in Vergessenheit geraten. Die Moral sagt, man soll verzeihen, aber das Herz sagt, es tut weh und die Wunde muss noch verheilen.
Verzeihen, irgendwann, aber bis dahin soll das Gewebe der Zeit die Wunden vernarben lassen und man kann nur hoffen, dass sie nicht zu der "tiefen" Sorte gehören.

Sowas wie Liebe!



















Liebe ist eine Fassade,
ein Zustand der Unvollkommenheit.
Nur die, die sich hinter einem biologischen
Phänomen verbergen,
können sich Liebende nennen.

Liebe ist die Last die uns Entscheidungen
nicht einfacher macht,
sondern schwieriger. Eine Last die auf vier
Schultern getragen wird.
Wer sonst würde diese Last freiwillig tragen,
wenn dies keine Existenz bedeuten würde?

Es ist ein Wort mächtiger als die Welt selbst,
mächtiger als das Göttliche.
Doch dies macht es ja so gefährlich,
der Schwäche verfallen zu sein.
Heißt das, nur weil wir ein warmes Gefühl
in uns tragen, dass es automatisch richtig
ist?

Da wäre noch die Kleinigkeit das Liebe weder
schwarz noch weiß ist,
sie ist rot!
So rot wie das Blut das IN jedem von uns fließt.
So rot wie das Blut das AUS jedem fließt.
Weder Anfang noch Ende.

Wer versteht schon die Gelüste eines Menschen,
als der Mensch selbst. Ein biologisches Wunder!
Doch dient es der Evolution oder der Revolution?

Wer seine Augen schließt, vor dem was vor einem steht,
ist nicht feige, er greift die Situation aus einen Blickwinkel,
den nicht jeder versteht.

Menschen sind berechenbar und was witzig ist,
ist das die Menschen die um einen kämpfen, oft
die sind, die einen hintergehen.

Das ist Liebe, eine Rechnung die nur dazu dient
die Moral und Klarheit zu subtrahieren!

Verbergen
















Wer kann schon verbergen was er ist ?
Wenn man dies tun würde, wäre man nicht man selbst.
Man verstellt sich, sein Leben lang, um andere z.B. zu
beeindrucken, oder gar zu beeinflussen. Eine
Strategie, die schon seitdem es Menschen gibt,
existiert hat. Doch heutzutage ist das Selbstbetrug.
Man verirrt sich im Labyrinth der Persönlichkeit.
Jede Rose, jede Dorne symbolisiert einen Teil,
einen Splitter der Vergangenheit, des Erlebten, des Seins.

Es verliert sich das Ich und wird zum Wir.

Es sind die Kleinigkeiten die einen verändern.
Die Lüge, das Schweigen und die Logistik.
Die Lüge, ist die Notlüge um seine Identität zu schützen.
Das Schweigen ist die Notwendigkeit
um ein Datenaustausch zu verhindern.
Und die Logistik schreibt dir vor,
wie du zu handeln hast, um nicht selbst zu sein.

Doch wozu?
Ist die eigene Persönlichkeit denn nicht gut genug,
für die Gesellschaft, für das soziale Umfeld.
Eins ist klar! Jeder Mensch verleugnet sich selbst
und schlimm ist es, wenn er sich selbst leugnen muss.
Egal ob von außen oder von innen.
Der Heuchler vor dem Labyrinth der Entscheidungen.

Eine Rose ist nur so schön wie
a) ich sie selbst für schön
oder
b) so schön wie die anderen sie für schön halten.
Ist es das ICH, oder das WIR was
dann aus dir spricht?
Die Stimme in der Demokratie hat nur dann
einen Sinn, wenn man selbstständig agiert und nicht
in der Masse. Eine Diktatur die einstimmig beschlossen wird.
Nur das diese eine Stimme, die deine, sowie die der anderen ist.

Masse als eine Maßeinheit. Aus 4 wird 1, aus 230 000 000 wird eine
und am Ende ist es die Stimme die nicht mehr du bestimmst,
sondern die Masse. Frage ist, willst Du das?
Oder sollte ich lieber fragen, wollt IHR das?

Das Leben hat genug Hürden für uns vorgesehen, wieso sich
selbst ein Handicap geben, wo keins sein muss?
Nicht alles ist Schwarz-Weiß, es ist die Variation, die Vielfalt
die uns zu etwas Besonderem macht. Wieso diese Eigenschaft
nicht zeigen, nicht publik machen?

Entstehung?!


















Früher, bei den alten Griechen
erzählte man sich eine äußerst
andere Entstehungsgeschichte
über den Menschen. Anders als wir sie heute kennen.

Es gab ein Wesen das die Götter fürchteten.
Es besaß zwei Köpfe,vier Augen,
so dass man es nicht aus dem Hinterhalt angreifen konnte,
vier Arme, vier Beine damit es stärker
und schneller war, als die schrecklichen Kreaturen, die
die Götter auf Es losschickten.
Des weiteren besaß es zwei Geschlechter, somit konnte
es sich selbst vermehren.
Es schien beinahe unmöglich zu sein dieses Geschöpf
zu vernichten, bis Zeus ein Blitz schleuderte und es
in der Mitte trennte...so entstand der Mensch...
seither sucht jeder Mensch sein Gegenstück.

Diese romantische Sichtweise wurde vielen zum Verhängnis.
Wieso sollte man nur ein Gegenstück haben?
Und was ist, wenn dieser nicht erkennt, was man ist?
Ein Wesen das zusammen gehört.

Neuerdings wird in den Medien über eine Freundschaft
berichtet, die Sex sowie auch Bier beinhaltet.
Wie soll man das verstehen?!
Es ist ganz einfach, wieso sich in eine Beziehung stürzen
wenn man Sex auch mit dem besten Freund oder Freundin haben kann?
Und das lässt uns auf die Frage zurück kommen, was eine Beziehung ist
Die Konservativen unter uns wissen, das Sex nur eine Verbindung ist
die über das Körperliche hinaus geht und die Seelen miteinander verschmelzen lässt.
Ist diese Sichtweise obsolet, wurde sie eingeholt von Serien wie Sex and the City?

Was macht eine Beziehung aus ?
Die Menschen gehen nach Jahrhunderte langer Leugnung endlich auf
ihre Gefühle ein. Sie fühlen und bereuen nicht, zu fühlen.
Wie jeder weiß, sensibilisiert sich der Mensch für den Bereich
in dem er tätig ist. So ist eine Person die in einer Parfümerie arbeitet
sensibler für Gerüche als andere. So ist das heutzutage mit Gefühlen.
Die Emotionen sind von den ursprünglichen: Wut, Liebe, Freude, angewachsen
zu einen Spektrum, dass beinahe unmöglich in Zahlen zu fassen ist.
Das ist die Zugänglichkeit auf verschiedenen Ebenen.
So ist das sexuelle Verlangen nur auf einen Trieb zurückzuführen
und nicht auf eine emotionale Basis. Oder eine emotionale Basis,
die keiner Beziehung gleicht. So unterscheidet man ob
man z.B. mit Liebe Sex betreibt, oder nur aus Freundschaft.
Was macht uns zu einem solch komplexen Wesen ?
Die Evolution!!!
Das alte Schema, weiß oder schwarz, wurde schon vor Jahren
abgelegt, um genau zu sein in den 70er.
Wissen wir jedoch über die Konsequenzen, über diesen radikalen und liberalen
Wandel bescheid?
Es ändert nicht nur unser Verhalten, sondern auch unser Denken.
So eröffnen sich neue Wege, sowie neue Koalitionen.
Die Konservativen und die liberalen Kosmopolitischen.
Ready.....Fight!!!
Eins ist klar, dass unsere Griechen mit Komplikationen rechnen können.
Ein dreiköpfiges Wesen braucht zwei Blitze.
Also Zeus, ziel genau, und mach dir bewusst was für Auswirkungen das haben kann..

Ein Geschenkter Moment zum vergessen





















Kennt ihr das auch, wenn ein Moment einfach durch die Seele geht?
Einen Moment der nicht existiert, nie wieder genannt wird und einfach
nur dem Sättigungsbedürfnis dient. Menschen die bereit sind dir
einen Moment zu schenken, der nicht existiert und nie wieder genannt werden darf,
weil er von solch einer Intimität ist, dass er die Schamröte auf euren Wangen
treiben würde. Solche Momente sind Gold wert.
Wer will denn zum Beispiel nicht  in den Armen gehalten werden und Sachen hören wie,
ich will dich nie wieder los lassen und das werde ich auch nicht.
Klar wird man das, man lässt einen los und man verletzt einen, aber der Moment
hält ewig und so auch die Umarmung. Das was danach mit einem passiert
ist egal, denn der Moment war da, das Gefühl das durch die Emotion geht und durch den Körper hindurch zum eigentlichen, zum Herzen geht, - bleibt.
Doch solche Momente sind vergänglich und nicht dafür gedacht sie bei sich zu behalten, sondern zu vergessen. Wieso?
Weil sie einen daran erinnern, wie man früher zu der Person stand und man oft in Selbstmitleid badet, denn zu jeder Person gehört auch eine Enttäuschung.
Mein Lebensmotto passt ziemlich gut zu diesem Thema:

Lebe den Moment, liebe ihn,genieß ihn, umarme ihn,
koste ihn aus,hasse ihn, ignoriere ihn, traure um ihn,
und lass ihn los
auf das dass du neue Momente erleben kannst.

Wieso den ein Moment verschwenden? Nur weil es mehrere gibt, ja sogar unzählige, sollte man keinen vernachlässigen oder gar vollkommen außer acht lassen. Den jeder Moment ist einzigartig, jedes Gefühl ist anders und situationsbedingt. Lerne die Situation zu lieben in der du selbst am Ende bist, in der du dich in einem schwarzen Loch befindest. Liebe sie! Sie ist, ob man es glaubt oder nicht, der Samen einer Kreativität die du vielleicht in Zukunft besser ausschöpfen kannst. Eine Idee, die deine Zukunft womöglich bestimmen könnte. Der Moment ist alles! Mach das Beste daraus und vor allem, lerne auch diese Momente als unabhängig zu sehen, denn Ausschnitte deines Lebens, seien sie auch noch so kurz, sind einzigartig und voller Leben. Trenne sie und lerne sie zu „vergessen“,  damit jeder isoliert gedeihen kann. So wird der Moment vergessen, obwohl er Gold wert ist, obwohl er dir das Atmen ermöglicht. Doch alleine von einer Luftflasche kann man nicht leben. Nimm alle um konstant und glücklich zu leben.
Wieso?
Weil das Leben einzigartig ist und diese Momente machen den Sinn und die Lust am Leben aus!