Dienstag, 13. Dezember 2011
Kommunikation in der Beziehung
Was macht eine Beziehung aus?
Ist es das Vertrauen, die Liebe, die Zuneigung, die sich gegenseitig unterstützen?!
Wenn man liebt und zusammen kommt, heißt das automatisch das die Beziehung klappt?
Was ist, wenn die Liebe das Einzige ist was eine Beziehung zusammenhält.
Ein Mensch hat Grundbedürfnisse: Zärtlichkeit, Aufmerksamkeit, Respekt, Vertrauen, etwas wert zu sein. Werden diese Gefühle nicht gesättigt, reicht dann die Liebe aus um die Beziehung aufrecht zu erhalten?!
Und wenn man alles andeuten muss, wie in einem Bericht des FBI, dass man um 12:45 Uhr ein Bedürfnis hat und man dem als Beziehungspartner augenblicklich nachgehen sollte, erwähnen muss. Soll so eine Beziehung ablaufen? Kommunikation über Triebe/Wünsche?
Ich finde ein Mensch entwickelt in seinem Leben das Feingefühl um Situationen einzuschätzen, um Mimik, Gestik und Gesprächsstimmungen rauszuhören und zu paraphrasieren was der Kommunikationspartner (KP) von einem will.
Das erste Axiom der Kommunikationspsychologie nach Paul Watzlawick sagt, dass man Nicht nicht kommunizieren kann.
Das bedeutet ein Mensch kann nicht anders als Mitteilungen zu verschicken, verbal sowie auch non-verbal.
Tatsache ist, dass ein Mensch die Fähigkeit besitzt Menschen einzuschätzen, das liegt in unserem Urinstinkt, wo noch Höhlenmenschen innerhalb 15 sec. Entscheiden mussten, ob man Freund oder Feind war, um Rivalitäten zu vermeiden oder einfach nur um zu überleben. Damals war schon das Urinstinkt geboren. Der weiteren Verhaltensforschung ist zu entnehmen, dass Menschen diesen Instinkt konsequent weiter entwickelt haben.
Also wieso?! Wieso scheitert dann die Wiedergabe von einem Bedürfnis dem Partner gegenüber?
Die meisten emotionalen Liebenden stellen sich in solchen Situation die Frage, liegt es an mir?!
Und ich sage Nein! Nur weil man Wünsche, Triebe hat, sollte man sich nicht schuldig fühlen.
Der Partner ist doch dafür da diese zu befriedigen, genauso ist man selbst verpflichtet seinen(KP/BP) Wünschen nachzugehen. Was bringt denn eine Beziehung, wenn man nicht glücklich darin ist? Gar nichts, sie verletzt ihn, sie verletz einen selbst. Wie ein Jojo-Effekt.
Also weswegen sich den Kopf zerbrechen und leiden?!
Ganz einfach, man ist verliebt!
Man will das der Partner bei einem bleibt,
aus unerfindlichen Gründen. Vielleicht wegen Pheromonen? Vielleicht wegen dem Aussehen? Vielleicht entspricht er dem Schema des individuellen Traumtyp? Oder es ist die Art das Trauma vom nie gehabten Vater/Mutter zu verarbeiten.
Man weiß es nicht, aber das ist nun mal das Dilemma in dem wir stecken.
Ein Drama das nie zu enden scheint, der Kampf der Geschlechter, oder am besten noch,
der Kampf ums Überleben in einer Welt namens Liebe.
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